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Konfirmationen 2012
Am 3. Juni feiern 18 Jugendliche aus unserer Gemeinde die Konfirmation. Über das Jahr haben sie sich in den Konf-Stunden mit Glaubensfragen auseinandergesetzt, Gemeinschaft erlebt im Lager, bei Gottesdienstbesuchen und Sozialeinsätzen Erfahrungen gemacht, wie Glaube sich ausdrücken lässt. Mit dem Konfjahr haben sie den kirchlichen Unterricht abgeschlossen. In Zukunft werden sie ihren Glauben selber weiter entdecken und entfalten.
Es sind alle herzlich eingeladen, den Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre guten Wünsche mitzugeben, als Gemeinde Pate zu stehen und ihr Konfirmations–Fest mitzufeiern. Gottes Segen für das Kommende!
> Pfarrer Andreas Weber
Konfirmationen am 3. Juni:
Rafael Aegerter, Steigasshof
Joseph Bartle, Mettlenstrasse 27B
Stella-Maria Brunner, Weierbachstrasse 7A
Michelle Eltschinger, Burgstrasse 20
Fabian Graf, Burgstrasse 2
Patrick Graf, Bahnhofstrasse 1F
Sandra Günther, Mettlenstrasse 17
Cyril Hägi, Nigelstrasse 22
Sina Jäggi, Tössriederenstrasse 75
Rebecca Kindle, Wilerstrasse 23A
Anne Kleiner, Laubistrasse 16
Zoe Moser, Mettlenweg 5
Michel Schmied, Quentlistrasse 16
Diego Schönenberger, Laubistrasse
Christine Schuler, Mettlenstrasse 29B
Noah Sigrist, Eigenackerstrasse 7
Nico Wartmann, Haldenweg 5
Simea Wernli, Mettlenstrasse 34
Flüchtlingssonntag 17. Juni
«Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.»
(Hebr 13,2)
Gastfreundschaft ist eine zweischneidige Sache. Denn mit dem Gast kommt eine fremde Person ins Haus, die nicht zur Familie oder zum Haushalt gehört. Das Risiko, die falsche Person hereingebeten zu haben, kann nicht ausgeschlossen werden. Das macht misstrauisch. Der Gast könnte sich sogar als Feind entpuppen. Wir kennen diese Haltung, sie ist auch nicht unbegründet, wir machen ja alle unsere Erfahrungen – und die sind nicht immer gut.
Wer wünscht sich nicht den Besuch von Engeln? So fremd sie auch sein mögen, wir hätten nichts zu befürchten. Der Vers aus dem Hebräerbrief steht in einem Abschnitt unter der Überschrift «Ermahnungen für den Alltag». Es geht also nicht um Weihnachtsengel, Theater oder Kunstwerke, sondern um Engel im Alltag. Offenbar sind sie auf den ersten Blick oder auch gar nicht zu erkennen. Wir wissen nicht, in welchem Menschen sich ein Engel verbirgt. Und weil es den Menschen nicht anzusehen ist, könnte jeder Mensch, der vor unseren Wohnungstüren steht, ein Engel sein. Mit jedem Menschen, dem wir die Tür vor der Nase zuschlagen, könnten wir einen Engel weggeschickt haben. Auch das ist ein Risiko – aus biblischer Sicht das schwer-wiegendere.
Es ist viel davon die Rede, dass Asylsuchende unsere Gastfreundschaft ausnutzen, missbrauchen und sich nicht wie Gäste aufführen. Das kommt vor, das ist unser Risiko als Gastgeber. Niemand spricht davon, dass die Asylsu-chenden jene Engel sind, die uns als Gäste beehren. Das kommt vor, sagt der Hebräerbrief und auch das ist unser Risiko als Gastgeber. Der Gedanke, es könnte ein Engel sein, ist auch ein Weg, fremden Menschen zu begegnen. Gerade weil sich Engel nicht zu erkennen geben, können wir eigentlich gar nicht anders, als das von jedem Menschen, der uns um Gastfreundschaft nachfragt, anzunehmen.
Aus dem gemeinsamen Aufruf des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Schweizer Bischofskonferenz, Christkatholische Kirche Schweiz, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund
Umbau Kirchgemeindehaus: Räumung
Die Bauarbeiten im Kirchgemeindehaus werden in der letzten Juniwoche aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das Haus geräumt sein. Gegenstände (Mobiliar, Küchenutensilien etc.), die nicht mehr gebraucht werden, können Interessierte am
Samstag, 23. Juni, 09.00 bis 12.00 Uhr gratis im Kirchgemeindehaus abholen.