Weltgebetstag

Weltgebetstag

Feier zum Weltgebetstag 2021
Freitag, 5. März um 19.00 Uhr in der reformierten Kirche

Am ersten Freitag im März wird in über 170 Ländern, Regionen und Inseln der Weltgebetstags-Gottesdienst gefeiert. Die Liturgie dazu wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land zusammengestellt und allen Ländern zur Verfügung gestellt. Im 2021 kommt sie aus dem pazifischen Inselstaat Vanuatu und ist gestaltet zum Thema: «Worauf bauen wir?» Auch wir in Eglisau feiern mit. Sie sind herzlich eingeladen, an der ökumenischen Feier teilzunehmen. Wer bei den Vorbereitungen dazu mithelfen möchte, kann sich gerne bei mir melden.

 

wgt.ch / Juliette Pita

Im Weltrisikobericht steht Vanuatu an erster Stelle. Kein Land der Welt ist durch Naturkatastrophen, wie Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr gefährdet als dieses kleine Land im pazifischen Ozean. Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder eine Naturkatastrophe alles einreissen könnte? «Mit Gott bestehen wir», so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln. «Worauf bauen wir?», fragen auch die vanuatuischen Frauen in ihrer Anleitung zur Feier zum Weltgebetstag 2021. Ihre Antwort ist sehr klar: «Danke für die fruchtbaren Böden, die frische Luft, die saubere Umwelt, für den strahlenden Sonnenschein, das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu-Inseln.»
Beten wir mit ihnen im März dafür, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch eine bewohnbare Erde vorfinden.

Der Abschluss der Bergpredigt in Matthäus 7, 24 bis 27 ist der Bibeltext, den uns die Frauen aus Vanuatu dieses Jahr vorschlagen. «Wer meine Worte hört und sie tut, der hat auf Fels gebaut», sagt Jesus. Es geht ums Besser-Handeln, nicht ums Besser-Wissen. Besser-Wissen – das ist einfach: Wir meinen sehr genau zu erkennen, was die anderen besser machen sollten – so steht es schon in der Bergpredigt mit dem Bild vom Splitter im Auge des anderen und dem Balken bei uns selbst. Beim Besser-Handeln fällt es uns deutlich schwerer: Der Felsentext betont, dass es auf reale Veränderung ankommt, nicht auf Predigten. Menschen wirklich gleich zu behandeln, meinen CO2-Ausstoß tatsächlich zu verringern, weniger Plastikmüll zu produzieren, mir die Schuhe der anderen anzuziehen und von dort die Welt zu betrachten und ihnen genau zuzuhören – all das wäre Besser-Handeln.
Beim Weltgebetstag am 5. März 2021 kommen Frauen aus Vanuatu zu Wort, die sonst fast nie Gehör finden. Wir können Anteil nehmen an ihrer Freude über die Schöpfung und an ihren Nöten angesichts eines immer schneller steigenden Meeresspiegels. Nutzen wir diese Gelegenheit am ersten Freitag im März - Handeln allerdings müssen wir jeden Tag.

 

 

Monika Strobel

Monika Strobel

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