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2015

Informationen zum Prozess "KirchGemeindePlus"

Der Kirchenrat startete im Jahre 2012 das Projekt KirchGemeindePlus. In der Öffentlichkeit ist das wichtige Projekt wenig bekannt. Vielleicht haben Sie bereits in der Presse etwas darüber gelesen.

Ausgangspunkt des Projektes sind die rückläufigen Mitgliederzahlen und die damit schwindenden finanziellen Mittel. Die Finanzen werden im Projekt aber nicht in den Vordergrund gestellt. Als Hauptgrund für das Projekt werden die gesellschaftlichen Veränderungen angegeben, auf die die Kirche reagieren soll.
Ein Schlagwort dabei ist «Kirche am Weg», was bedeutet, dass man weg will von einer ausschliesslich lokal verankerten Kirche, wie sie heute besteht. Der Kirchenrat, die Exekutive der Landeskirche, möchte die bestehende Struktur mit heute knapp 180 grösseren und kleineren Kirchgemeinden in den nächsten Jahren durch Fusionen verändern. Es soll in Zukunft nur noch 35 bis 40 Kirchgemeinden geben, d.h. unter anderem nur noch eine Kirchgemeinde im Rafzerfeld.
Die Stadt Zürich hat schon einen Anfang gemacht und entschieden, dass die über 30 Kirchgemeinden in der Stadt zu einer einzigen vereint werden sollen. Auch im Flaachtal und im Wehntal haben sich kleine Kirchgemeinden zu je einer grösseren zusammengeschlossen. Der Kirchenrat legte dem Kirchenparlament, der Synode, diesen Herbst einen Bericht und einen Antrag mit Zeitplan vor. Der Bericht war inhaltlich schwammig, durch Schlagworte geprägt. Klar war nur, dass der Kirchenrat die Kirchgemeinden mit einem völlig unrealistischen Zeitplan zu Fusionen zwingen wollte.
Die Kirchenpflege Eglisau hat sich mit dem Bericht des Kirchenrates auseinandergesetzt. Sie versuchte, die offenen Fragen in einem direkten Gespräch mit dem neuen Projektverantwortlichen zu klären, aber das Gespräch verlief nicht sehr befriedigend. Es blieb, in unseren Augen, nur ein vager Ausblick.
Daraufhin haben wir uns entschlossen, in einem Schreiben allen Synodalen unseren Standpunkt klarzumachen, und baten sie um eine Rückweisung des Berichtes, um einen realistischen Zeitplan, und vor allem sollte der Zwang zur Fusion aufgehoben werden. Dafür sollte die Option einer vertieften Zusammenarbeit unter selbständigen Kirchgemeinden ins Projekt aufgenommen werden.

Die Synode hat am 24.11.2015 den Bericht und den Antrag zurückgewiesen. Der Zeitplan, der von den Kirchgemeinden Anträge für Fusionen bis Ende 2016 verlangte, ist damit vom Tisch. Die Synode verlangte vom Kirchenrat klarere Antworten und Anträge, u.a. verlangte sie Aufschluss in Bezug auf Kosten und Leitungsmodelle in den fusionierten Gemeinden. Davon konnte man in der Presse lesen. Mit der Rückweisung hat die Synode einen ersten Schritt in die von uns gewünschte Richtung getan. Wir hoffen, dass es in unserem Sinne weitergeht.
Die Kirchenpflege Eglisau ist offen für Veränderungen und für eine verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Kirchgemeinden. Darum haben wir uns im August mit den Kirchenpflegen und Pfarrerinnen und Pfarrern der umliegenden Gemeinden Glattfelden, Rafz, Wil/Hüntwangen/Wasterkingen und Buchberg getroffen. Bei diesem Treffen ging es vor allem ums Kennenlernen der anderen Kanzeltausch-Gemeinden und ihrer Kirchenpflegen, und deshalb waren auch die Buchberger dabei. Buchberg ist interessiert am Prozess, ist aber als Schaffhauser Gemeinde nicht direkt involviert.
Im nächsten März haben wir mit den drei anderen Kirchgemeinden einen eintägigen Workshop mit externer Moderation geplant. An diesem Treffen wollen wir vertieft prüfen, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit sinnvoll und gewinnbringend sein könnte.
Wir bleiben im Projekt KirchGemeindePlus also dran und werden Sie wieder informieren, sobald es neue Fakten gibt.
>Birgitta Jakob, Präsidentin Kirchenpflege

 
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