Frauentag in Basel 2016

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Friedlich, glücklich und reich beschenkt

Am Bahnhof Eglisau stehen 21 unternehmungslustige Frauen. Es ist soweit – alle Jahre einmal gibt es den Frauentag der Kirche. Die Reise geht nach Basel. Munteres Plaudern im Zug. Alle freuen sich auf Kaffee und Gipfeli in der Elisabethenkirche. Es ist kalt und windig draussen. Wir geniessen die behagliche Kaffeestunde im schmucken Turmzimmer. Anschliessend treffen wir unsere Stadtführerin, Frau Martin, die uns viel Wissenswertes über die Reformation vor 500 Jahren berichtet. Sie führt uns zu lauschigen Gassen und Ecken. Wir hören Alltagsgeschichten und erfahren von Frauen und Männern, welche die Geschichte von Basel prägten.
Noch bevor der Regen einsetzt, lauschen wir dem besonderen Wasserklang am Tinguely-Brunnen. Mächtig ist der Innenraum und Kreuzgang vom Münster auch nach dem Bildersturm. Wir staunen über die Geschichte von Erasmus. Nach zwei Stunden Rundgang sind wir hungrig. Gemeinsam und fein, essen wir im Restaurant Papiermühle am Rhein. Jetzt sind wir frei bis 15.30 Uhr.
Mich fasziniert die Entstehung der Schrift im Papiermuseum. Trudi versucht sich im Papier schöpfen. Andere gehen «lädele».
In der Kirche St. Alban werden wir (ausser Programm) vom orthodoxen Priester empfangen, der soeben eine Hochzeit zelebriert. Er erklärt uns die Ikonen. Und bei der Geschichte seiner Kirche im westlichen Exil ist er kaum zu stoppen.
Dann kommen wir zur Andacht in diesem sakralen Raum; mit Stille, Flötenspiel von Elisabeth, Worte und Gebet von Marianne und
Annekäthi.
Jetzt zeigt sich der blaue Himmel durch die gelben Blätter der
Allee zum Rhein. Friedlich, glücklich und reich beschenkt trennen wir uns. Wer mag, geht zum Essen ins Restaurant «Isaak» am Münsterplatz.
Ich schliesse mich den Heimkehrern an, esse auf dem Weg zum Bahnhof die ersten heissen Marroni.
>Silvia Hagedorn

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Chilegass 11
8193 Eglisau
Tel: 079 440 37 56
E-Mail: sekretariat@kircheeglisau.ch

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