Weltgebetstag 2026

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Frauen aus verschiedenen geografischen und sozialen Kontexten Nigerias haben die Liturgie gestaltet. Sie erzählen aus ihrem Leben und von ihrem Glauben, der sie trägt.
Nigeria liegt an der Westküste Afrikas und erstreckt sich über eine Fläche von 923’768 km² 
(Schweiz: ca. 41’000 km²). Mit einer Bevölkerung von ca. 230 Millionen Menschen (2024) ist Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Neben drei grossen ethnischen Gruppen gibt es über 250 ethnische Gemeinschaften und über 500 indigene Sprachen.
Traditionelle afrikanische Religionen umfassen eine Vielzahl von Glaubensrichtungen und Riten. In der Kolonialzeit wurde das Christentum durch europäische Missionare eingeführt. Im Norden ist vor allem der Islam verbreitet.
Die kulturelle Vielfalt Nigerias findet Ausdruck in den farbenfrohen Textilien, wo jedes Muster eine Geschichte über das traditionelle Erbe erzählt. Zu diesem Erbe gehört seit vorchristlicher Zeit das Geschichtenerzählen, die Musik, Tanz und Theater, und in moderner Zeit eine bedeutende Filmindustrie. Die nigerianische Literatur wurde durch die Auszeichnung mit verschiedenen internationalen Preisen weltweit bekannt.
Aus der wechselvollen Geschichte Nigerias seit seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft (1960) sind vielen noch der Biafra-Krieg (1967-1970) und die Terroraktionen der islamistischen Gruppe Boko Haram in Erinnerung. Obschon es in Nigeria Frauen in wichtigen politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Ämtern gibt, sind viele Rechte für Frauen noch nicht verwirklicht.
Davon erzählen Frauen aus verschiedenen geografischen und sozialen Kontexten in der aktuellen Liturgie.
Unter dem Titel «Ich will euch stärken, kommt!» – einer Kurzfassung des bekannten Bibelwortes Jesu «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken» (Mt 11,28) – schildern sie ihre alltäglichen Belastungen, und wie sie im Glauben «Ruhe für die Seele» finden.
Die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah hat dazu ein eindrückliches Titelbild mit der Bezeichnung «Ruhe für die Erschöpften» gestaltet.
Wir werden in Eglisau eine schlichte Feier gestalten, um mit den Frauen aus Nigeria und auf der ganzen Welt über Gottes Grösse zu staunen und für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen.
Sind Sie dabei? Alle (nicht nur Frauen) sind herzlich eingeladen mitzubeten.

Monika Strobel, Patrick Schwäble und Team

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Chilengass 11
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